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Bikes Without Borders hat sich zum Ziel gesetzt, Flüchtlinge in Karlsruhe zu unterstützen, indem ihnen für ihren Aufenthalt in Karlsruhe ein Fahrrad zur Verfügung gestellt wird. Neben dieser direkten Unterstützung möchte das Projekt die Flüchtlinge auch in die Reparaturarbeiten einbinden und ihnen so eine sinnvolle Aufgabe geben.Bikes Without Borders wurde im Juli 2012 ins Leben gerufen. Es ist ein Projekt des Freundeskreis Asyl Karlsruhe e.V. Der Freundeskreis Asyl ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der sich seit 1987 für die Rechte und die menschenwürdige Behandlung von Asylsuchenden und Flüchtlingen im Raum Karlsruhe einsetzt.Hintergrund und Situation in KarlsruheIn Karlsruhe befindet sich die Landesaufnahmestelle des Landes Baden-Württemberg. Alle Flüchtlinge, die neu in Baden-Württemberg eintreffen, kommen zunächst nach Karlsruhe, wo ihr Verfahren eingeleitet wird. Nach einigen Wochen werden sie auf Flüchtlingsunterkünfte in ganz Baden-Württemberg verteilt. Mit dem ihnen monatlich zur Verfügung stehenden Geld können die Flüchtlinge kaum die öffentlichen Verkehrsmittel bezahlen. Regelmäßig werden Bußgelder gegen Flüchtlinge wegen Schwarzfahrens verhängt. Gleichzeitig ist der Bedarf an Mobilität sehr groß, um Freunde oder Familienangehörige zu besuchen, an der Asylberatung und Deutschkursen teilzunehmen oder um zu anderen Anlaufpunkten in der Stadt zu gelangen. Aufgrund der stark gestiegenen Flüchtlingszahlen hat sich dieses Problem noch verschärft, da die Stadt seit einiger Zeit behelfsmäßige Unterkünfte in abgelegenen Stadtteilen nutzt, welche noch schwerer zu erreichen sind.An dieser Stelle versucht das Projekt Bikes Without Borders anzusetzen, indem Flüchtlingen Leihräder kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund der hohen Fluktuation der Flüchtlinge und der relativ kurzfristigen Benachrichtigung über die Verlegung in andere Unterkünfte werden die Räder üblicherweise für 2 Wochen verliehen. Dieser Zeitraum kann mehrmals um 2 Wochen verlängert werden, solange kein Transfer des Flüchtlings in eine Unterkunft außerhalb Karlsruhes ansteht. Sollten Reparaturen notwendig werden, können die Flüchtlinge zu einem der Reparaturtreffs kommen und das Rad wird wieder instandgesetzt oder gegen ein anderes Rad ausgetauscht.Falls möglich, werden Flüchtlinge zudem dazu ermutigt, beim Reparieren der Räder zu helfen. Da ihnen eine reguläre Arbeit untersagt ist, ermöglicht ihnen die Mitarbeit beim Projekt, eigene Fähigkeiten und Erfahrungen einzubringen und das eigene Leihrad in einen verkehrstauglichen Zustand zu bringen.
Projektort: Durlacher Allee 66, 76137 karlsruhe, Deutschland
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Ansprechpartner:

T. Fleiter

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